Stoppt dieses Lebensmittel die Fettverbrennung?

haben Sie sich auch schon des Öfteren gewundert, dass manche Menschen essen können, was sie wollen, ohne zuzunehmen, während bei Ihnen alles gleich anzusetzen scheint?
 
Wir von BodyFokus haben uns schon häufig die Frage nach dem Grund dafür gestellt, und die Antwort darauf ist ganz simpel: Diese Menschen haben einen aktiveren Stoffwechsel.
 
Sie fragen sich nun bestimmt, wie auch Sie Ihren Stoffwechsel aktivieren können.
 
Und die Antwort klingt in der Theorie recht einfach: Meiden Sie ganz bestimmte Lebensmittel!
 
Eines dieser Lebensmittel ist Weizen – selbst Vollkornweizen.
 
Warum?
 
Weizen ist eines der schlimmsten Lebensmittel überhaupt und kann nicht nur Ihren Hormonhaushalt und Ihren Stoffwechsel regelrecht zerstören, sondern auch zur Entstehung von Herzerkrankungen, Diabetes vom Typ 2, Alzheimer und selbst Krebs beitragen.

An diesem Punkt haben Sie die Wahl... Wenn Sie ein Mensch sind, der alles unternimmt, um einen gesünderen Körper zu bekommen, sowohl von innen als auch von außen, dann ist das Weglassen von Weizen die beste Wahl.
 
Aber bleiben wir realistisch. Für die meisten Menschen wird es schwer sein, immer auf Brot, Brötchen, Kekse, Cerealien etc. zu verzichten, weil diese Lebensmittel schon seit ihrer Kindheit für sie dazugehören.
 
In diesem Fall kann es helfen, Weizenprodukte zu reduzieren, was aber Ihrem Stoffwechsel weiterhin schaden und ihn zumindest verlangsamen wird.
 
Oder Sie ziehen eine viel einfachere Möglichkeit in Betracht, denn zum Glück gibt es eine Strategie, die Ihren Stoffwechsel wirkungsvoll aktivieren kann:

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Dieses „Unkraut” hilft bei Verdauungsbeschwerden

Dieses „Unkraut” hilft bei Verdauungsbeschwerden

Hallo 

er steht auf vielen Wiesen, ist dort aber meistens nicht gerne gesehen, da nur wenige wissen, dass es sich beim Löwenzahn um eine höchst nützliche Heilpflanze handelt.

Dabei ist die Liste der gesundheitsfördernden Wirkungen von Löwenzahn lang. Seine Inhaltsstoffe schaffen bei vielerlei Beschwerden und Krankheiten sowohl vorbeugend als auch heilend Linderung - ganz ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Was ist das Geheimnis des Löwenzahns?

Löwenzahn enthält unter anderem Terpene, Phytosterole, Flavonoide, Phenolcarbonsäure, Kalium und Inulin. Außerdem liefert er eine Vielzahl an wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Dank dieser einzigartigen Kombination hat Löwenzahn unter anderem antimikrobielle, antioxidative, hepatoprotektive (leberschützende), chemoprotektive, entzündungshemmende und entgiftende Eigenschaften.

Einen besonders positiven Einfluss hat Löwenzahn erwiesenermaßen auf sämtliche Verdauungsorgane, weshalb er sich auch vor allem zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl und Blähungen eignet. Der Grund dafür sind seine Bitterstoffe und sein hoher Gehalt an Kalium und Inulin, die die Verdauung anregen, den Stoffwechsel fördern und harntreibend wirken. 

Bei Inulin handelt es sich um einen löslichen Ballaststoff, der unverdaut in den Dickdarm gelangt und dort als Nährstoff für die körpereigenen nützlichen Darmbakterien, insbesondere Lactobazillen und Bifidobakterien, dient. So optimiert Inulin das mikrobielle Gleichgewicht im Darm. 

Warum ist das so wichtig?

Zahlreiche Studien konnten belegen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen einem ungünstigen Darmbakterienverhältnis und einigen der häufigsten Zivilisationskrankheiten unserer Zeit besteht (z. B. Diabetes, Übergewicht, Leberzirrhose oder Krebs). Inulin fördert als Ballaststoff nicht nur die Verdauung, sondern trägt auch aufgrund seiner präbiotischen Wirkung zu einer Verbesserung der Darmflora und damit zur allgemeinen (Darm-)Gesundheit bei. 

Die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Inulin lassen sich bereits bei einer täglichen Aufnahme von 5 bis 8 g nachweisen.1 Löwenzahn, der im Herbst geerntet wurde, hat einen Inulingehalt von bis zu 40 % - Grund genug, ihn regelmäßig in den Speiseplan einzubauen. Seine Blätter und Wurzeln sind vielseitig einsetzbar:

Löwenzahnsalat schmeckt ebenso wie Rucolasalat leicht herb und bitter. Die Blätter sollten möglichst im Garten, auf nicht gedüngten Wiesen oder abseits von viel befahrenen Straßen gesammelt werden. Eine Weile in warmem Wasser eingeweicht, verlieren sie etwas von ihrer Bitterkeit. Wenn man sie anschließend gründlich wäscht und klein schneidet, kann man sie entweder alleine oder zusammen mit anderen grünen Salatblättern mit einem Essig-Öl-Dressing anmachen und genießen. 

Für einen Löwenzahntee sollte man ca. 5 bis 10 g getrocknete Löwenzahnblätter als Aufguss für eine Tasse aufkochen. Ein Tee aus getrockneten Wurzeln ist sogar noch gehaltvoller. Dafür werden 1 bis 2 EL zuvor getrocknete Löwenzahnwurzeln über Nacht in kaltem Wasser eingeweicht und am nächsten Tag aufgegossen. 

Blüten, Blätter und Wurzeln eignen sich auch hervorragend als Ergänzung in einem grünen Smoothie. Kombinieren Sie Löwenzahn einfach mit Ihren Lieblingszutaten, Ihrer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. 

Zahlreiche Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass die Darmgesundheit eine der wichtigsten Voraussetzungen für den allgemeinen Gesundheitszustand ist. Der Verzehr von ausreichenden Ballaststoffmengen, unter anderem Inulin, ist eine hervorragende Möglichkeit, die Darmgesundheit unkompliziert und regelmäßig durch die Ernährung zu fördern. Damit einher geht eine Vielzahl positiver Sekundäreffekte, die für die Gesundheit von nicht zu vernachlässigender Bedeutung sind. 

Wichtiger noch als die Anzahl der nützlichen Bakterien ist jedoch die Vielfalt der Bakterienstämme im Darm. Im Folgenden nennen wir Ihnen ein Lebensmittel, das neben 13 % Inulin ganze 13 (!) verschiedene Bakterienstämme in sich vereint und das Sie ganz leicht in Ihre tägliche Ernährung integrieren können, um Ihre (Darm-)Gesundheit zu fördern und gesundheitlichen Beschwerden vorzubeugen:

Untersützen Sie Ihren Darm für Ihre Gesundheit

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Blutzucker

DAS macht BUTTER mit Ihrem Blutzucker (wichtig bei Diabetes und für den Fettabbau)

 

Fragen Sie sich, ob Butter schlecht für Ihren Blutzucker ist, vor allem wenn Sie unter Diabetes leiden? Führt Butter zu Blutzuckerschwankungen und kann im schlimmsten Fall sogar Diabetes verursachen? Die Antwort darauf wird Sie vermutlich überraschen.

 

Ebenso wie der Nährstoffgehalt von Fleisch hängt auch der Nährstoffgehalt von Butter von der Fütterung des Tieres ab. Sogenannte “Heumilchbutter” wird im Gegensatz zu normaler Butter aus Kuhmilch von Kühen, die auf grünen, grasbewachsenen Weiden grasen, hergestellt. Auch bei Weidemilchbutter besteht die Nahrung der Kühe hauptsächlich aus Gräsern und Heu, hier steht allerdings die Haltung der Kühe im Vordergrund und nicht die Fütterung. Bei Weidemilch handelt es sich nicht um einen gesetzlich geschützten Begriff, weshalb die Produkte von Molkerei zu Molkerei variieren können. 

 

Heumilch und die daraus hergestellte Heumilchbutter enthalten beide gesunde Öle und Fette, die Ihren Körper mit essentiellen Fettsäuren versorgen. Insbesondere der hohe Wert an Omega-3-Fettsäuren und konjugierten Linolsäuren ist beachtlich. Omega-3-Fettsäuren zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die vom Körper nicht selbst hergestellt werden können und daher über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie tragen zum Erhalt von lebensnotwendigen Funktionen bei, gelten als entzündungshemmend und sind in der Lage, den Blutdruck sowie die Cholesterin- und Blutfettwerte zu senken.1 Außerdem können Omega-3-Fettsäuren den Blutzucker auf natürliche Art und Weise reduzieren, wie eine entsprechende Studie an jungen Erwachsenen mit einer gesunden Lebensweise zeigte. Nach einer 14-tägigen Einnahme von Omega-3-Fettsäuren konnte bei den Probanden eine verbesserte Kontrolle des Blutzuckerspiegels festgestellt werden.2

 

Heumilch enthält übrigens im Vergleich zu konventioneller Milch nicht nur etwa das Doppelte der Omega-3-Fettsäure “alpha-Linolensäure”, auch das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren beträgt rund nur die Hälfte. Es kann daher angenommen werden, dass die Umwandlungsrate der Linolensäure in die wichtigen Omega-3-Fettsäuren bei Heumilchprodukten höher ist als bei Standardmilchprodukten.3 Darüber hinaus enthält Heumilchbutter mehr Nährstoffe als herkömmliche Butter.4
 

Die Verwendung von Heumilchbutter bringt also im Vergleich zu konventioneller Butter oder Butterersatzprodukten wesentliche gesundheitliche Vorteile mit sich. Mit der richtigen Kombination bestimmter Pflanzenstoffe können Sie Ihren Körper zusätzlich dabei unterstützen, den Blutkreislauf schnell und effizient von Blutzucker zu befreien, die Empfindlichkeit für Insulin zu erhöhen und den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren:
 

» Diese Inhaltsstoffe stabilisieren Ihren Blutzucker und beschleunigen Ihren Fettstoffwechsel

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Selen

 

Der Mineralstoff Selen zählt zur Gruppe der Spurenelemente. Warum es nicht immer ganz eindeutig ist, wie viel wir davon über unsere Nahrung zu uns nehmen und warum Selen überhaupt wichtig ist – das und mehr erfährst du hier.

 

Wofür ist Selen im Körper wichtig?

Selen ist ein wichtiger Bestandteil von Enzymen und spielt damit bei vielen Reaktionen in unserem Körper eine Rolle. So ist der Mineralstoff z. B. als Antioxidans wichtig für den Schutz vor Zellschädigungen durch Radikale und für die normale Funktion des Immunsystems. Andere Enzyme, die von dem Spurenelement abhängig sind, braucht der Körper für eine normale Funktion der Schilddrüse sowie für die normale Spermienbildung und Spermienqualität von Männern.

 

Welche Lebensmittel sind reich an Selen?

  • Paranüsse: 254 µg
  • Steinpilze: 187 µg
  • Eigelb: 18 µg
  • Sojabohnen, getrocknet: 19 µg
  • weiße Bohnen, getrocknet: 14 µg
  • Käse: bis 11 µg
  • Gerste: 7 µg
  • Reis, poliert: 7 µg

 

 

Warum ist der Selengehalt von manchen Lebensmitteln sehr schwankend?

Der Selengehalt in pflanzlichen Lebensmitteln ist abhängig von dem Selengehalt der Böden, auf denen sie angebaut werden. Während in anderen Teilen der Erde, z. B. in den USA, die Äcker mit dem Mineralstoff angereichert werden, sind sie hierzulande bzw. in Europa vergleichsweise selenarm. Einige Pflanzen, z. B. der Paranussbaum, können das Spurenelement sehr stark anreichern. Der letztendliche Selengehalt der Nüsse ist demnach erheblich vom Selengehalt der Böden im Anbaugebiet abhängig. 
In der EU darf Tierfutter mit Selen angereichert werden. Das führt dazu, dass tierische Lebensmittel in Europa eine zuverlässigere Quelle für Selen darstellen als pflanzliche.

 

Beispiel für ein selenreiches Abendbrot:

  • 100 g Roggenvollkornbrot: 1,4 µg
  • 2 Scheiben Emmentaler: 4,1 µg
  • 1 Ei: 10,8 µg

Summe: 16,3 µg

Beispiel für einen selenreichen Snack:

  • 6 Paranüsse: 63,5 µg
  • 1 Banane: 1,7 µg

Summe: 65,2 µg

 

Ist eine gute Selenversorgung über die Ernährung möglich?

Über eine vollwertige Ernährung ist es in der Regel problemlos möglich ausreichende Mengen des Spurenelements Selen zu sich zu nehmen. Vegetarisch und vegan lebende Menschen sollten darauf achten, dass sie regelmäßig selenreiche Nüsse (Paranüsse) und Pilze in den Speiseplan einbauen. Dennoch sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass der Selengehalt der Lebensmittel je nach Anbaugebiet stark schwanken kann und die Aussagekraft dadurch eingeschränkt ist.
Dazu, wie gut die Deutschen mit Selen versorgt sind, gibt es keine aktuellen Daten. Im Bundeslebensmittelschlüssel (BLS), die Datenbank, die in Deutschland als Standard für den Nährstoffgehalt von Lebensmitteln gilt, ist Selen nicht enthalten. Daher wird der Mineralstoff in den Verzehrsstudien nicht mit aufgeführt. 

 

Wie äußert sich ein Selenmangel?

Ein langfristiger Selenmangel äußert sich durch Beeinträchtigungen des Immunsystems, der Muskelfunktion und beim Mann mit einer gestörten Spermienbildung. Dass solche Mängel aufgrund von zu geringen Zufuhren entstehen, passiert selten. Regionen in Höhenlagen Zentralafrikas und Asiens können betroffen sein. Wenn in ländlichen Gegenden der Selengehalt der Böden niedrig ist und sich die Menschen überwiegend von regionalen Produkten ernähren, kann es zu Mangelerscheinungen kommen. So kam es beispielsweise in Regionen Chinas zur Keshan-Krankheit, einer Erkrankung des Herzmuskels, und zur Kashin-Beck-Krankheit, bei der Gelenkveränderungen und ein verringertes Knochenwachstum auftreten. 

Das Risiko für einen Selenmangel besteht in Europa nur bei Krankheiten mit vermehrtem Verlust von Selen oder verringerter Verwertung. Das kann z. B. bei Niereninsuffizienz oder Mukoviszidose der Fall sein.

 

Ist zu viel Selen schädlich?

Es gibt durchaus ein zu viel an Selen, das aber eigentlich nur durch Nahrungsergänzungsmittel erreicht werden kann. Die sogenannte Selenose zeigt sich durch neurologische Störungen, Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Übelkeit und Durchfall. Später kann es auch zu gestörter Nagelbildung, Haarausfall und knoblauchartigem Mundgeruch kommen. Durch die Aufnahme mehrerer Gramm Selen kann eine akute Selenvergiftung auftreten, die zu Herzversagen, Kammerflimmern und dem Tod führen kann.
Die meisten Nahrungsergänzungsmittel enthalten maximal 200 µg. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit gibt eine tolerierbare Zufuhrmenge von 300 µg für Erwachsene an. Wenn solche Nahrungsergänzungsmittel vorschriftsmäßig eingenommen werden, besteht dementsprechend kein Risiko für den Körper.

 

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Zink

 

Der Mineralstoff Zink wird der Gruppe der Spurenelemente zugeordnet. Er kann vom Körper nicht selbst gebildet und muss über die Nahrung zugeführt werden. Welche zinkhaltigen Lebensmittel du für die tägliche Aufnahme in deinen Speiseplan einbauen solltest, wie sich ein eventueller Mangel äußert und mehr, erfährst du hier.

 

Was ist Zink und wo kommt es vor?

Nach Eisen ist Zink das am zweithäufigsten vorkommende Spurenelement im menschlichen Körper. Der größte Anteil davon befindet sich mit rund 60 % in den Knochen, 30 % liegen in der Muskulatur. Dass sich weniger als 1 % des Zinks im Blut befindet, erklärt, warum Bluttests zur Zinkbestimmung nicht die besten Parameter sind. Solltest du einen solchen trotzdem machen lassen, ist es sinnvoller das Vollblut, statt das Serum untersuchen zu lassen. Grund dafür: Es liegt mehr Zink in den Erythrozyten, also den roten Blutkörperchen vor. Darum ist diese Messmethode aussagekräftiger.

 

 

Wofür braucht der menschliche Körper Zink?

Zink ist in mehr Enzymsystemen vertreten als alle anderen Spurenelemente zusammen. Somit kann man zusammenfassen, dass Zink an fast allen lebenswichtigen Vorgängen im Körper beteiligt ist. Beispiele sind das Zellwachstum, die Wundheilung und die Fortpflanzung. Daneben zählt Zink zu den Antioxidantien und schützt den Körper vor freien Radikalen.

 

 

Gut zu wissen:

Die Zinkspeicher des Körpers sind relativ gering. Man ist auf eine kontinuierliche Zufuhr angewiesen.

 

Wie viel Zink sollte man am Tag zu sich nehmen?

Die Zinkaufnahme ist stark von der Phytinsäure beeinflusst. Darum gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ihre empfohlene Zufuhr in Abhängigkeit von der Phytatzufuhr an.
Phytinsäure ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der vorwiegend in den Randschichten von Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide vorkommt. Sie bindet im Magen und Darm die mit der Nahrung aufgenommenen Mineralstoffe, insbesondere Zink, Eisen, Calcium und Magnesium. Diese liegen dann in unlöslicher Form vor und können nicht mehr so gut aufgenommen werden.

 

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Aminosäuren

 

„Bausteine des Lebens” – so nennt der Volksmund die Aminosäuren völlig zu Recht. Denn sie sind das Baumaterial für Proteine im Körper und übernehmen lebensnotwendige Aufgaben. Einige Aminosäuren kann dein Organismus selbst bilden, andere – die sogenannten unentbehrlichen (früher essentiellen) Aminosäuren – musst du über die Nahrung aufnehmen. Wie das am besten gelingt? Das verraten wir dir hier.

 

Was sind Aminosäuren?

 

Aminosäuren sind organische Verbindungen, die aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff bestehen. Bekannt sind über 200 verschiedene Arten. 20 davon bilden die „einfachen“ Proteine im Körper. Sie werden als proteinogene Aminosäuren bezeichnet. Die eigentlich 21. Aminosäure ist das Selenocystein. Weil diese aber keinen eigenen DNA-Code besitzt, spricht man nur von 20 proteinogenen Aminosäuren.

 

Was bewirken sie im Körper?

Aminosäuren bilden körpereigene Eiweiße und somit auch Muskeln, Organe, Gewebe, Haut und Haar. Die Mikronährstoffe sind eine Vorstufe von Hormonen und Neurotransmittern, die Informationen zwischen verschiedenen Neuronen übertragen. Als sogenannte Botenstoffe sind sie an zahlreichen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt und spielen eine elementare Rolle für das intakte Immunsystem.

 

Gut zu wissen:

 

„Zusammengesetzte (konjugierte)“ Proteine enthalten eine zusätzliche Gruppe wie etwa Kohlenhydrate (Glykoprotein) oder Fette (Lipoprotein).

 

Welche Aminosäuren gibt es?

 

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen entbehrlichen (früher nicht essentiell) und unentbehrlichen (früher essentiell) Aminosäuren. Entbehrliche bildet der Körper selbst, unentbehrliche müssen über die Nahrung aufgenommen werden.

Zu den unentbehrlichen Aminosäuren zählen:

  • Isoleucin

  • Leucin

  • Lysin

  • Methionin

  • Phenylalanin

  • Threonin

  • Tryptophan

  • Valin

Die entbehrlichen Aminosäuren sind:

  • Alanin

  • Glutamin, Glutaminsäure

  • Arginin

  • Asparagin, Asparaginsäure

  • Cystein

  • Glycin

  • Prolin

  • Serin

  • Tyrosin

  • (Selenocystein)

Eine dritte Gruppe, die semi-essentiellen Aminosäuren, sind nur in bestimmten Lebenssituationen notwendig:

Aminosäureunentbehrlich beiArgininNeugeborene, Stress-Situationen (Sport, Verletzungen, Infekte)Glutamin, GlutaminsäureStress-Situationen (Sport, Verletzungen, Infekte)CysteinNeugeborene, Mangel an MethioninTyrosinNeugeborene, mangelnde Aufnahme von PhenylalaninHistidinNeugeborene

 

Wie hoch ist dein Bedarf an Aminosäuren?

Wer seinen Körper geistig und körperlich stark beansprucht, hat einen höheren Bedarf an Aminosäuren. Auch das Alter spielt eine Rolle. Eiweißreiche Lebensmittel liefern dir die wichtigen Mikronährstoffe. Die empfohlene Eiweißzufuhr liegt bei Erwachsenen ab 19 Jahren bis unter 65 Jahre bei 0,8 g pro kg Körpergewicht pro Tag. Für Menschen ab 65 Jahren gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) einen Schätzwert für eine angemessene Zufuhr von 1,0 g pro kg Körpergewicht pro Tag an. 
Schwangere und Stillende haben ebenfalls einen Mehrbedarf: Im 2. Trimester werden 0,9 g Eiweiß pro kg Körpergewicht und im 3. Trimester 1,0 g empfohlen. Stillende sollten 1,2 g pro kg Körpergewicht zu sich nehmen. Wenn du dich vegetarisch oder vegan ernährst und dadurch Proteinquellen wie Fleisch, Milch und Eier wegfallen, solltest du ganz besonders darauf achten deine Zufuhr durch ausreichend pflanzliche Quellen, z. B. Hülsenfrüchte, zu decken.

 

Wann ist es ratsam, Aminosäuren-Präparate zu nehmen?

In der Regel ist es nicht notwendig zu Nahrungsergänzungen mit Aminosäuren zu greifen. Nach aktuellen Studien liefern eiweißreiche Lebensmittel im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung dem Körper alle unentbehrlichen Aminosäuren in einem ausreichenden Maß.

Gut zu wissen: Nahrungsergänzungsmittel mit Zusatz von Aminosäuren dürfen in Deutschland eine festgesetzte Höchstmenge der zugesetzten Aminosäuren bei der empfohlenen Tagesverzehrsmenge nicht überschreiten – zum Beispiel: L-Leucin (150 mg), L-Lysin (147 mg) und L-Valin (114 mg).

 

Welche Lebensmittel sind reich an Aminosäuren?

 

Folgende Lebensmittel eignen sich für eine angemessene Protein-Versorgung:

 Unentbehrliche AminosäureLebensmittelIsoleucinHülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Sojabohnen, Linsen, Kichererbsen; Erdnüsse, Hähnchenbrust, Fisch, KäseLeucinHirse, Mais, Erbsen, Linsen, Hafer, Weizen-Vollkornmehl, Walnüsse, Hähnchenbrust, Lachs, EiLysinHülsenfrüchte wie Linsen und Erbsen, Kürbiskerne, Walnüsse, Bierhefe, Weizenkeime, Hähnchenbrust, Lachs, Spirulina-AlgenMethioninParanüsse, Sojabohnen, Sesam, Brokkoli, Erbsen, Spinat, Ei, Lachs, RindfleischPhenylalaninSojabohnen, Linsen, Limabohnen, Kürbiskerne, Erdnüsse, Geflügel, Schweine- und Rindfleisch, KäseThreoninSojabohnen, Linsen, Milchprodukte, Hähnchenbrust, Schweine- und Rindfleisch, FischTryptophanSojabohnen, Kakao, Cashewkerne, Linsen, Haferflocken, GeflügelValinGetreide, Erbsen, Spirulina-Algen, Hühnchen, Rindfleisch, Lachs, Weizen-Vollkornmehl, Käse, Ei

 

Rezeptideen für ausgewogene Mahlzeiten mit Aminosäuren

 

Ob zum Frühstück, mittags oder abends: Mit einer ausgewogenen Ernährung deckst du deinen Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren ganz einfach.
Wie wäre es mit einem Porridge aus Haferflocken zum Frühstück? Oder magst du es lieber herzhaft? Dann belege doch ein Weizen-Vollkornbrot mit Käse oder Ei. Ein wichtiger Lieferant von unentbehrlichen Aminosäuren sind Hülsenfrüchte wie z. B.  Linsen, Bohnen, Sojabohnen, Erbsen oder Kichererbsen. Und für den kleinen Hunger für zwischendurch eignet sich eine Handvoll Nüsse wie Cashewkerne, Paranüsse, Walnüsse oder Erdnüsse.
Du siehst: Auch für Vegetarier und Veganer gibt es genügend Auswahl an Nahrungsmitteln, um sich proteinreich und somit ausreichend mit unentbehrlichen Aminosäuren zu ernähren.

 

Ist ein Zuviel an Aminosäuren ungesund?

Die erhöhte Zufuhr von einzelnen Aminosäuren über einen längeren Zeitraum kann zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen. Darüber hinaus kommt es vor, dass ein Zuviel bestimmter Aminosäuren die Aufnahme anderer unentbehrlicher Aminosäuren blockiert. Daher ist eine abwechslungsreiche Ernährung 

 

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Vitamin A

 

Vitamin A gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und wird meist mit guten Augen in Verbindung gebracht. Erfahre hier, wofür der Körper Vitamin A noch benötigt, in welchen Lebensmitteln es steckt und wie du deinen Tagesbedarf am besten deckst.

 

 

Was ist der Unterschied zwischen Vitamin A, Retinol und Beta-Carotin?

 

Im Zusammenhang mit Vitamin A fallen in der Regel die Begriffe Retinol und Beta-Carotin (auch β-Carotin geschrieben). Oft werden sie mit Vitamin A gleichgesetzt, was so aber nicht stimmt. Retinol und Beta-Carotin wirken im Körper ähnlich wie Vitamin A und gehören zur selben Stoffgruppe. Bei Retinol handelt es sich um die biologisch aktive Form von Vitamin A, die nur in tierischen Produkten wie Käse vorkommt. Beta-Carotin dagegen kommt in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Es wird auch Provitamin A genannt, weil es eine Vorstufe des Vitamins ist und der Körper daraus Vitamin A herstellen kann.

Gut zu wissen: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung schreibt in ihrer Übersicht der Referenzwerte, dass der Körper etwa 6 mg Beta-Carotin benötigt, um 1 mg Vitamin A herzustellen. Wer sich ausschließlich vegetarisch oder vegan ernährt, muss entsprechend viel Beta-Carotin aufnehmen, um den täglichen Bedarf an Vitamin A zu decken. Neuere Studien weisen zudem darauf hin, dass der Wert sogar höher liegen könnte: bei 12-36 mg Beta-Carotin für 1 mg Vitamin A.

 

 

Was bewirkt Vitamin A im Körper?

 

Vitamin A erfüllt im Körper viele wichtige Aufgaben. Die meisten denken ans Hell-Dunkel-Sehen oder gesunde, schöne Haut. Das Vitamin ist jedoch an vielen weiteren Prozessen beteiligt. Es trägt beispielsweise:

  • zu einem normalen Eisenstoffwechsel,
  • zur Erhaltung normaler Schleimhäute, 
  • zur Erhaltung normaler Haut,
  • zur Erhaltung normaler Sehkraft,
  • zu einer normalen Funktion des Immunsystems und
  • zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

Außerdem zählt Vitamin A zu den Antioxidantien und hilft beim Neutralisieren von freien Radikalen.

Gut zu wissen: Der Körper benötigt für all diese Vorgänge fertig gebildetes Vitamin A wie Retinol und Retinal (wird durch Spaltung von Beta-Carotin gebildet). Beta-Carotin dagegen kann der Körper erstmal nicht verwenden, da es nur ein Provitamin (eine Vitamin-Vorstufe) ist. Es muss vorher in Vitamin A umgewandelt werden.

 

 

Warum haben Schwangere einen deutlich erhöhten Vitamin A Bedarf?

Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat steigt der Vitamin A Bedarf an. Das liegt unter anderem daran, dass das Vitamin wichtige Aufgaben beim Wachstum und der Zellvermehrung spielt. Doch Vorsicht: Der Mehrbedarf sollte nur über eine gesunde Ernährung gedeckt werden. Ärzte raten Frauen, die Mischkost essen (Fleisch, Fisch, Milchprodukte) von Vitamin A Präparaten ab, weil es schnell zu einer Überdosierung kommen und diese speziell in den ersten drei Monaten zu Schädigungen des Kindes führen kann. Schwangere sollten nicht mehr als 3 mg Vitamin A pro Tag aufnehmen.

Gut zu wissen: Frauen, die sich vegan ernähren, sollten nach Rücksprache mit deinem Arzt auf Vitaminpräparate zurückgreifen, um den Bedarf zu decken.

 

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Vitamin C

🍋DIE KRAFT DER ZITRONE🍋 !!
DAS GEHEIMNIS DER ZITRONE
10.000-mal stärker als Chemotherapie.

Alles, was man braucht, ist … eine gefrorene Zitrone.
Viele Profis in Restaurants und Gaststätten verwenden bzw. verbrauchen die gesamte Zitrone, und nichts wird weggeworfen. Wie können Sie die ganze Zitrone verwenden - ohne Abfall?

Einfach … legen Sie die gewaschene Zitrone ins Gefrierfach Ihres Kühlschranks.
Sobald die Zitrone gefroren ist, nehmen Sie Ihre Küchenreibe und zerschnitzeln die ganze Zitrone (ohne sie zu schälen) und bestreuen damit Ihre Speisen.

Streuen Sie alles über Salate, Eiscreme, Suppen, Getreideflocken, Nudeln, Spaghetti-Saucen, Reis, Sushi, Fischgerichte, Whisky.. die Liste ist endlos. Alle Lebensmittel werden einen unerwartet wunderbaren Geschmack erhalten, wie Sie ihn nie zuvor gekannt haben.

Höchstwahrscheinlich haben Sie bisher bei Zitronen nur an Zitronensaft und Vitamin C gedacht. Ab jetzt wohl nicht mehr. Nun, da Sie dieses Geheimnis der ganzen Zitrone erfahren haben, kann man sie natürlich auch für Instant-Nudelgerichte verwenden.
Was ist der größte Vorteil bei der Verwendung der ganzen Zitrone, also der Vermeidung von Abfall und dem Hinzufügen von neuem Geschmack zu Ihren Gerichten?
Nun, Zitronenschalen enthalten 5- bis 10-mal mehr Vitamine als der Zitronensaft selbst.
Und ja, genau diese Schalen waren es, die Sie bisher weggeworfen haben.

Aber von nun an, indem Sie dieses einfache Verfahren mit dem Einfrieren der ganze Zitrone anwenden und dann alles auf Ihre Speisen reiben,
können Sie die vollen Nährstoffe aufnehmen und werden dabei nur noch gesünder. Zitronenschalen sind nämlich gesundheitsfördernd durch die Zerstörung toxischer Elemente im Körper.

GebenSie die geriebene Zitrone täglich auf Ihre Mahlzeiten oder Getränke.
Das ist ein magischer Schlüssel, um Ihre Lebensmittel schmackhafter zu machen, und Sie werden gesünder und länger leben!
Das ist das Geheimnis der Zitronenfrucht!
Besser spät als nie gewusst, oder?

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Kohlehydrate

 

Kohlehydrate 

 

Dank Low Carb stehen Kohlenhydrate im Ruf dick zu machen und ungesund zu sein. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Kohlenhydrate und welche Rolle sollten sie in einer gesunden Ernährung spielen?

 

Was sind Kohlehydrate?

Kohlenhydrate (auch Saccharide oder Zucker genannt) sind die Hauptenergielieferanten des Körpers und sollten deswegen mindestens 50 Prozent der Energie, die wir über unsere Nahrung aufnehmen, ausmachen. Die restlichen 50 Prozent verteilen sich auf Eiweiß (10-15 Prozent) und Fett (30-35 Prozent). Rein chemisch gesehen, sind Kohlenhydrate organische Verbindungen aus Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasser. Je nach Art ihrer Zusammensetzung unterscheidet man sie in Einfachzucker (Monosaccharide), Zweifachzucker (Disaccharide), Mehrfachzucker (Oligosaccharide) und Vielfachzucker (Polysaccharide). Ein- und Zweifachzucker schmecken sehr süß und kommen hauptsächlich in Süßigkeiten vor. Sie werden auch als einfache Kohlenhydrate bezeichnet. Mehr- und Vielfachzucker werden auch komplexe Kohlenhydrate genannt und sind typisch für Vollkornlebensmittel oder Kartoffeln.

 

Beispiele:

Einfachzucker:Fruchtzucker (Fruktose genannt, z. B. in Obst), Traubenzucker (Glukose)

Zweifachzucker: klassischer Haushaltszucker (Saccharose), Milchzucker (Laktose genannt, z. B. in Milchprodukten)

Mehr- & Vielfachzucker: Stärke, Ballaststoffe, Dextrine (z. B. in Kartoffeln, Vollkornlebensmitteln, Hülsenfrüchten, Getreide)

 

Was sind Ballaststoffe?

Ballaststoffe gehören zu den Vielfachzuckern. Im Gegensatz zu den anderen Kohlenhydraten sind sie unverdaulich und werden vom Körper unverdaut ausgeschieden. Trotzdem erfüllen sie im Körper wichtige Aufgaben, zum Beispiel bei der Verdauung. Gute Ballaststofflieferanten sind Vollkornlebensmittel wie Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Getreide wie Haferflocken, Obst und Gemüse.

 

Welche Aufgaben haben Kohlehydrate im Körper?

 

Kohlenhydrate sind die Energielieferanten des Körpers. Alle Muskeln, Zellen und vor allen Dingen das Gehirn benötigen Kohlenhydrate zur Energiegewinnung. Stehen keine Kohlenhydrate zur Verfügung, muss der Körper die Energie aus Proteinen und Fetten gewinnen. Damit der Körper die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate verarbeiten kann, muss er die Moleküle erst einmal aufspalten. Verwerten kann der Körper nämlich nur den Einfachzucker Glukose (Traubenzucker). Essen wir beispielsweise Kartoffeln, die viel Stärke und wenig Glukose enthalten, wird die Stärke im Magen-Darm-Trakt erst einmal durch Enzyme in Glukose aufgespalten. Diese gelangt dann mithilfe des Hormons Insulin über das Blut in die Zellen.

Gut zu wissen: Einfache Kohlenhydrate, wie der klassische Haushaltszucker, können vom Körper sehr schnell in Glukose umgewandelt werden. Bei kohlenhydratreichen Lebensmitteln, die größtenteils Vielfachzucker enthalten, benötigt der Körper mehr Zeit. Das heißt, nach dem Genuss von einem Stück Kuchen oder Obst werden die Kohlenhydrate schnell in Glukose umgewandelt. Der Blutzuckerspiegel steigt rasant an und dem Körper steht schnell neue Energie zur Verfügung. Deswegen wird übrigens auch so gern ein Stück Traubenzucker bei einem kleinen Energietief gegessen. Dieser kann sofort verwertet werden. 

Essen wir dagegen eine Scheibe Vollkornbrot, dauert es länger, bis die komplexen Kohlenhydrate in Traubenzucker umgewandelt werden. Der Blutzuckerspiegel steigt langsamer an. Es dauert etwas länger, bis dem Körper neue Energie zur Verfügung steht. Dafür bekommt er aber auch länger Energienachschub, da die Zuckermoleküle nicht so schnell ins Blut gelangen. Der Blutzuckerspiegel sinkt deutlich langsamer als nach dem Genuss von Süßigkeiten. Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum wir nach dem Genuss von Vollkornbrot länger satt sind als nach einer Scheibe Weißbrot.

 

Wie viele Kohlenhydrate sollte man am Tag essen?

 

So wenig wie möglich sagen Anhänger von Low Carb. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt dagegen, dass Kohlenhydrate in einer ausgewogenen Ernährung mindestens 50 Prozent der aufgenommenen Energie ausmachen sollten. Hier kommt es allerdings auf die Art der Kohlenhydrate an. Komplexe Kohlenhydrate aus Mehrfachzuckern wie Vollkornprodukte und Kartoffeln sollten die Hauptrolle spielen und dürfen mehrmals am Tag gegessen werden. Süßigkeiten, Fast Food und Weißmehlprodukte, die eher einfache, schnell verwertbare Kohlenhydrate enthalten, sollen nur einen geringen Anteil an unserer Ernährung haben. Das gilt besonders für alle, die eine Diät machen. 

Gut zu wissen: Werden über einen längeren Zeitraum sehr große Mengen Kohlenhydrate gegessen, lagert der Körper diese als Fettreserven ein.

 

Was passiert, wenn zu wenig Kohlenhydrate gegessen werden?

Kohlenhydrate versorgen den Körper mit Energie. Werden im Rahmen einer Low Carb Ernährung zu wenig Kohlenhydrate für die Energieversorgung gegessen, wandelt der Körper als erstes Fett in Energie um. Steht auch das nicht zur Verfügung, wird Eiweiß abgebaut. Da Proteine jedoch wichtiger Bestandteil der Muskeln sind, kann ein länger andauernder Mangel an Kohlenhydraten zu einem Abbau der Muskelmasse führen.

 

Welche Lebensmittel sind besonders kohlenhydratreich?

Kohlenhydrate stecken vor allen Dingen in pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide, Obst und natürlich Süßigkeiten sowie Gebäck. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über besonders kohlenhydratreiche Lebensmittel.

Kohlenhydrate Tabelle

LebensmittelKohlenhydratanteil pro 100 g

Zucker 100 g

Honig 81 g

Reis (poliert, roh) 78 g

Fruchtgummi 76 g

Cranberry getrocknet 76 g

Salzstangen 76 g

Nudeln (roh) 71 g

Bulgur 69 g

Popcorn 68 g

Dattel getrocknet 65 g

Mango getrocknet 61 g

Kekse 60 g

Konfitüre 60 g

Nuss-Nougat-Creme 58 g

Quinoa 58 g

Laugenbrezel 56 g

Weißmehlbrötchen 55 g

Milchschokolade 54 g

Kohlenhydratarme Lebensmittel

In vielen Lebensmitteln stecken Kohlenhydrate, es gibt jedoch auch einige, die nur sehr wenige oder fast gar keine enthalten. Dazu gehören beispielsweise Eier, Fleisch oder Fisch, aber auch Käse und Gemüse.

LebensmittelKohlenhydratanteil pro 100 g

Lachs 0 g

Kabeljau 0 g

Garnelen 0 g

Rinderfilet 0 g

Schweinefilet 0 g

Hähnchenfile t0 g

Brie 0 g

Gouda 0 g

Eier 1 g

Feta 1 g

Mozzarella 1 g

Krabben 1 g

Gurke 2 g

Brokkoli 3 g

Paprika grün 3 g

Tomaten 3 g

Kohlrabi 4 g

Naturjoghurt 4 g

Möhren 5 g

Paprika rot 6 g

 

 

 

Low Carb Diäten wie die Atkins Diät sind seit einigen Jahren Trend unter Abnehmwilligen. Die Pfunde sollen schneller schmelzen, wenn Kohlenhydrate deutlich reduziert werden und man stattdessen mehr Eiweiß und Fett isst. Die Theorie dahinter: Nach dem Genuss von Kohlenhydraten steigt der Blutzuckerspiegel an. Damit der Zucker in die Zellen transportiert werden kann, schüttet der Körper das Hormon Insulin aus. Das ist ein ganz normaler Prozess. Allerdings behindert Insulin im Blut die Fettverbrennung und fördert sogar die Einlagerung von Fett. Es macht also durchaus Sinn, Kohlenhydrate ein bisschen skeptischer zu betrachten.

Berechtigt ist der schlechte Ruf von Kohlenhydraten trotzdem nicht. Es spielt nämlich eine große Rolle, ob Lebensmittel gegessen werden, die hauptsächlich kurzkettige Kohlenhydrate enthalten wie Süßigkeiten oder ob es sich um Vollkornprodukte handelt, die viele langkettige Kohlenhydrate enthalten. Der Unterschied: Nach Süßem oder Weißmehlprodukten steigt der Blutzuckerspiegel schnell an und der Körper produziert viel Insulin. Auf solche Lebensmittel sollte im Zuge von Low Carb wirklich verzichtet werden. Essen wir jedoch eine Portion Vollkornnudeln oder Haferflocken, steigt der Blutzuckerspiegel deutlich langsamer an. Entsprechend weniger Insulin wird vom menschlichen Körper benötigt. Solche Lebensmittel sollten von daher auch bei einer Low Carb Ernährung auf dem Speiseplan stehen.

Übrigens: Studien zeigen, dass es langfristig keinen Unterschied beim Abnehmen macht, ob man sich Low Carb oder einfach nur kalorienarm ernährt.

 

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Ernährung Aminosäuren

 

„Bausteine des Lebens” – so nennt der Volksmund die Aminosäuren völlig zu Recht. Denn sie sind das Baumaterial für Proteine im Körper und übernehmen lebensnotwendige Aufgaben. Einige Aminosäuren kann dein Organismus selbst bilden, andere – die sogenannten unentbehrlichen (früher essentiellen) Aminosäuren – musst du über die Nahrung aufnehmen. Wie das am besten gelingt? Das verraten wir dir hier.

 

Was sind Aminosäuren?

Aminosäuren sind organische Verbindungen, die aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff bestehen. Bekannt sind über 200 verschiedene Arten. 20 davon bilden die „einfachen“ Proteine im Körper. Sie werden als proteinogene Aminosäuren bezeichnet. Die eigentlich 21. Aminosäure ist das Selenocystein. Weil diese aber keinen eigenen DNA-Code besitzt, spricht man nur von 20 proteinogenen Aminosäuren.

Was bewirken sie im Körper?

Aminosäuren bilden körpereigene Eiweiße und somit auch Muskeln, Organe, Gewebe, Haut und Haar. Die Mikronährstoffe sind eine Vorstufe von Hormonen und Neurotransmittern, die Informationen zwischen verschiedenen Neuronen übertragen. Als sogenannte Botenstoffe sind sie an zahlreichen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt und spielen eine elementare Rolle für das intakte Immunsystem.

 

Welche Aminosäuren gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen entbehrlichen (früher nicht essentiell) und unentbehrlichen (früher essentiell) Aminosäuren. Entbehrliche bildet der Körper selbst, unentbehrliche müssen über die Nahrung aufgenommen werden.

Zu den unentbehrlichen Aminosäuren zählen:

  • Isoleucin

  • Leucin

  • Lysin

  • Methionin

  • Phenylalanin

  • Threonin

  • Tryptophan

  • Valin

Die entbehrlichen Aminosäuren sind:

  • Alanin

  • Glutamin, Glutaminsäure

  • Arginin

  • Asparagin, Asparaginsäure

  • Cystein

  • Glycin

  • Prolin

  • Serin

  • Tyrosin

  • (Selenocystein)

Eine dritte Gruppe, die semi-essentiellen Aminosäuren, sind nur in bestimmten Lebenssituationen notwendig:

Aminosäureunentbehrlich beiArgininNeugeborene, Stress-Situationen (Sport, Verletzungen, Infekte)Glutamin, GlutaminsäureStress-Situationen (Sport, Verletzungen, Infekte)CysteinNeugeborene, Mangel an MethioninTyrosinNeugeborene, mangelnde Aufnahme von PhenylalaninHistidinNeugeborene

 

Bedarf an Aminosäuren?

Wer seinen Körper geistig und körperlich stark beansprucht, hat einen höheren Bedarf an Aminosäuren. Auch das Alter spielt eine Rolle. Eiweißreiche Lebensmittel liefern dir die wichtigen Mikronährstoffe. Die empfohlene Eiweißzufuhr liegt bei Erwachsenen ab 19 Jahren bis unter 65 Jahre bei 0,8 g pro kg Körpergewicht pro Tag. Für Menschen ab 65 Jahren gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) einen Schätzwert für eine angemessene Zufuhr von 1,0 g pro kg Körpergewicht pro Tag an. 
Schwangere und Stillende haben ebenfalls einen Mehrbedarf: Im 2. Trimester werden 0,9 g Eiweiß pro kg Körpergewicht und im 3. Trimester 1,0 g empfohlen. Stillende sollten 1,2 g pro kg Körpergewicht zu sich nehmen. Wenn du dich vegetarisch oder vegan ernährst und dadurch Proteinquellen wie Fleisch, Milch und Eier wegfallen, solltest du ganz besonders darauf achten deine Zufuhr durch ausreichend pflanzliche Quellen, z. B. Hülsenfrüchte, zu decken.

 

Diese Lebensmittel sind reich an Aminosäuren

Folgende Lebensmittel eignen sich für eine angemessene Protein-Versorgung:

Unentbehrliche AminosäureLebensmittelIsoleucinHülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Sojabohnen, Linsen, Kichererbsen; Erdnüsse, Hähnchenbrust, Fisch, KäseLeucinHirse, Mais, Erbsen, Linsen, Hafer, Weizen-Vollkornmehl, Walnüsse, Hähnchenbrust, Lachs, EiLysinHülsenfrüchte wie Linsen und Erbsen, Kürbiskerne, Walnüsse, Bierhefe, Weizenkeime, Hähnchenbrust, Lachs, Spirulina-AlgenMethioninParanüsse, Sojabohnen, Sesam, Brokkoli, Erbsen, Spinat, Ei, Lachs, RindfleischPhenylalaninSojabohnen, Linsen, Limabohnen, Kürbiskerne, Erdnüsse, Geflügel, Schweine- und Rindfleisch, KäseThreoninSojabohnen, Linsen, Milchprodukte, Hähnchenbrust, Schweine- und Rindfleisch, FischTryptophanSojabohnen, Kakao, Cashewkerne, Linsen, Haferflocken, GeflügelValinGetreide, Erbsen, Spirulina-Algen, Hühnchen, Rindfleisch, Lachs, Weizen-Vollkornmehl, Käse, Ei

 

 

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Leber entgiften

3 äußere Anzeichen, dass Sie innerlich vergiftet sind

 

Ihre Leber ist nicht nur maßgeblich an wichtigen Stoffwechselprozessen und an der Produktion von Gallenflüssigkeit beteiligt, sie hat auch die lebenswichtige Aufgabe, giftige Schadstoffe zu filtern und unschädlich zu machen. Sie beeinflusst also vehement Ihren Gesundheitszustand und entscheidet auch darüber, wie viel Energie Sie haben oder ob Sie zu- oder abnehmen.

Leider gibt es viele alltägliche Einflüsse, die unsere Leber belasten und wichtige Stoffwechselprozesse im Körper blockieren, wie zum Beispiel:

  • die Einnahme von Medikamenten,
  • Rückstände von Pestiziden, Herbiziden, Fungiziden oder Schimmelsporen in der Nahrung,
  • verunreinigtes Wasser,
  • Alkoholkonsum etc.

Bis zu einem gewissen Grad übernimmt die Leber dennoch alle ihre Aufgaben und arbeitet ohne Einbußen. Wenn das Fass allerdings buchstäblich überläuft und die Leber mit ihren Aufgaben maßlos überlastet ist, dann macht sich dies schnell durch Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit, fehlende Leistungsfähigkeit, Stimmungsschwankungen, wiederkehrende Infektionen, Darmerkrankungen oder Kopfschmerzen bemerkbar. 

Bei vielen Menschen zeigen sich auch (zusätzlich) äußere Anzeichen, wie: 

1. Hautirritationen, Ausschläge und Juckreiz
Nicht selten ist eine überlastete Leber die Ursache für eine plötzlich auftretende Akne, mysteriöse Hautausschläge oder starken Juckreiz.

2. Gewichtszunahme
Sie tun alles, um endlich Ihr Wunschgewicht zu erreichen? Ihre Ernährungsgewohnheiten haben Sie bereits umgestellt und Sie sind auch sportlich aktiv, dennoch stagniert Ihr Gewicht? Auch hier kann eine Überlastung der Leber die Ursache sein, denn wenn die Leber überlastet ist, können keine Schadstoffe beseitigt werden und der Stoffwechsel kann nicht regulär ablaufen, was schon allein durch die fehlende Leistungsfähigkeit ein Abnehmen unmöglich macht.

3. Gelbfärbung der Haut oder der Augen
Eine Gelbfärbung der Haut oder der Augen ist eines der deutlichsten Anzeichen für eine kranke und vergiftete Leber, das Sie äußerst ernst nehmen sollten, weil die Ursache dafür eine erhöhte Bilirubinkonzentration ist. Bilirubin ist ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und eine Substanz, die normalerweise in der Leber verarbeitet und anschließend ausgeschieden wird. Wenn die Leber allerdings nicht mehr richtig arbeitet, konzentriert sich das Bilirubin im gesamten Organismus, was zu einer typischen gelblichen Färbung führt. 

Wenn Sie eines oder gleich mehrere der genannten äußeren oder inneren Anzeichen bei sich feststellen, sollten Sie keine Zeit verstreichen lassen und Ihre Leber bei ihren lebenswichtigen Funktionen unterstützen.

Dies funktioniert zum einen, indem Sie schädliche Einflüsse so gut wie möglich eindämmen. Und zum anderen können Sie Ihre Leber durch die gezielte Aufnahme von entgiftenden Lebensmitteln bei ihren lebenswichtigen Funktionen unterstützen.

Außerdem können Sie sich einen einfachen Trick zunutze machen, der nur wenige Minuten pro Tag beansprucht und der Ihnen zu mehr Gesundheit, Energie, Lebensfreude und zu schöner Haut verhilft:

» Mit diesem 2-Minuten-Trick entgiften Sie Ihre Leber und sorgen für mehr Gesundheit und Energie

 

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Aromastoffe gefährlich ?

 

Erdbeerjoghurt ohne eine Spur von Erdbeeren, dafür mit zugesetzten Aromen: Aromastoffe sind beliebte Zusatzstoffe und werden in der Lebensmittelindustrie gern und oft eingesetzt. Erfahre hier, worauf du achten solltest und wie du die Verwendung von Aromastoffen erkennst.

 

Was sind Aromastoffe?

Sie sprechen unseren Gaumen oder die Nase an und damit unseren Geschmack und den Geruch: Aromastoffe sind flüchtige Inhaltsstoffe, die ganz charakteristische Geschmacks- und Geruchseigenschaften haben. So kann ein Aromastoff stark nach Erdbeeren oder Vanille riechen. Doch nicht alles, was nach Erdbeeren riecht bzw. schmeckt, enthält tatsächlich Erdbeeren. Bei industriell verarbeiteten Produkten kann der Geruch bzw. der Geschmack täuschen und nur durch entsprechende Aromen hervorgerufen werden. Übrigens: Aroma und Aromastoff sind zwei unterschiedliche Begriffe. Aromastoffe sind ein Teil von Aromen. Ein Aroma kann aus verschiedenen Aromastoffen, Aromaextrakten oder Aromavorstufen bestehen.

Gut zu wissen: Aromastoffe kommen auch ganz natürlich in Lebensmitteln vor oder entstehen zum Beispiel beim Backen. Um natürliche Aromen zu verstärken, werden oft künstliche Aromen zugesetzt.

 

 

Was ist der Unterschied zwischen "natürlichen", "naturidentischen" und "künstlichen" Aromastoffen?

Unter der Bezeichnung Aromastoff werden natürliche, naturidentische und künstliche Aromastoffe zusammengefasst.

Natürliche Aromastoffe werden mittels Extraktion und Destillation aus pflanzlichen, tierischen oder mikrobiologischen Ausgangsstoffen hergestellt. Zu den natürlichen Aromastoffen gehören beispielsweise Vanillin, das aus Vanilleschoten hergestellt wird oder L-Menthol aus Pfefferminzblättern.

Neben den natürlichen Aromastoffen gibt es die naturidentischen Aromastoffe. Diese werden chemisch hergestellt und einem natürlichen Aromastoff nachempfunden. Beide Aromastoffe sind chemisch gleich. Das naturidentische Vanillin stammt jedoch komplett aus dem Reagenzglas, das natürliche Vanillin aus der Vanilleschote.

Komplett synthetisch sind dagegen künstlichen Aromastoffe. Sie werden mittels chemischer Synthese gewonnen und kommen in Lebensmitteln nicht natürlich vor. Ein Beispiel für einen synthetischen Aromastoff ist Ethylvanillin.

 

 

Welche Aromastoffe gibt es?

In der Natur sind über 10.000 verschiedene Aromastoffe bekannt, von denen gut 2.500 in der Lebensmittelindustrie für die Herstellung von Aromen verwendet werden. Laut der EU-Aromenverordnung wird zwischen sieben Kategorien von Aromastoffen und Zutaten mit Aromaeigenschaften unterschieden. Neben natürlichen, naturidentischen und künstlichen Aromastoffen gibt es noch

  • Aromaextrakte (z. B. Anis- oder Fenchelöl)
  • Reaktionsaromen, die zum Beispiel beim Kochen und Backen entstehen, Beispiel Röstaromen
  • Raucharomen, die aus Rauch hergestellt werden
  • Trägerstoffe: sie helfen dabei, Aromen kontrolliert im Lebensmittel zu verteilen. Viele Aromen und Aromastoffe sind sehr geschmacksintensiv. Trägerstoffe wie Alkohol oder Stärke werden zur Verdünnung eingesetzt.
 

 

Wo werden Aromastoffe eingesetzt?

Aromastoffe sind in der Lebensmittelindustrie weit verbreitet. Sie sorgen dafür, dass der Geschmack von Lebensmitteln immer gleich ist. Das natürliche Aroma eines Lebensmittels kann stark schwanken. Natürliches Erdbeeraroma kann je nach Sorte, Saison oder Erntezeitpunkt mal mehr oder weniger süß und intensiv sein. Zugleich sorgt die Verwendung von Aromen auch für eine günstigere Herstellung von Produkten. Kann Vanillegeschmack durch Aromastoffe verstärkt werden, muss weniger von der echten Vanilleschote verarbeitet werden. Gleiches gilt für Erdbeeren. Es werden weniger echte Früchte benötigt, wenn man dem Erdbeerjoghurt mittels Aromen zum erwarteten Geschmack verhelfen kann.

Aromen stecken in vielen verarbeiteten Lebensmitteln, zum Beispiel in:

  • Fruchtjoghurt
  • Fertiggerichten
  • Obstkonserven
  • Süßigkeiten
  • Frühstückscerealien

Gut zu wissen: 1 Gramm Aroma reicht um 1 Kilogramm Lebensmittel zu aromatisieren.

 

Wie werden Aromastoffe gekennzeichnet?

Aromen und Aromastoffe unterliegen seit 2011 der europäischen Aromenverordnung. Sie regelt die Zulassung von Aromen und ist zuständig für die Prüfung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit. Die Kennzeichnung von Aromen erfolgt nach den Vorgaben der Lebensmittelkennzeichnungs-Verordnung.

Aromen gehören zu den Zutaten und müssen deswegen in der Zutatenliste aufgeführt werden.  

Kennzeichnung auf einen Blick:

  • "Aroma" in der Zutatenliste steht in der Regel für künstlich hergestellte Aromen. Es wird dabei nicht unterschieden, ob es sich um naturidentische oder synthetische Aromastoffe handelt.
  • "Natürliches Aroma"/"Natürlicher Aromastoff" in der Zutatenliste heißt lediglich, dass die Aromen aus einem natürlichen Rohstoff gewonnen werden müssen. Das kann die Erdbeere sein, aber auch Mikroorganismen wie Schimmelpilze. Der Einsatz von gentechnologischen Verfahren ist ebenfalls erlaubt.
  • "Natürliches Erdbeeraroma" in der Zutatenliste bedeutet, dass mindestens 95 Prozent aus der Erdbeere stammen muss.

 

 

Aromen und Aromastoffe in Bio-Lebensmitteln

Viele Zusatzstoffe sind in Bio-Lebensmitteln verboten. Für Aromen gibt es die folgenden Bestimmungen: Die Verwendung von natürlichen Aromastoffen ist erlaubt, gleiches gilt für Aromaextrakte.

 

 

Sind Aromastoffe gefährlich?

Bevor Aromastoffe oder Aromen für die Herstellung von Lebensmitteln verwendet werden dürfen, müssen sie zugelassen werden. Dafür wird vorab die gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet. Der Verzehr von Aromastoffen ist von daher nicht schädlich für die Gesundheit. Allerdings raten Ernährungsexperten sowie die Verbraucherzentrale wie auch bei anderen Zusatzstoffen zu einem maßvollen Umgang. Wer sich gesund und ausgewogen ernähren möchte, sollte so oft wie möglich frisch kochen und Fertiglebensmittel so gut es geht vermeiden.

 

 

 

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