Zink

Veröffentlicht am 7. April 2022 um 22:11

Der Mineralstoff Zink wird der Gruppe der Spurenelemente zugeordnet. Er kann vom Körper nicht selbst gebildet und muss über die Nahrung zugeführt werden. Welche zinkhaltigen Lebensmittel du für die tägliche Aufnahme in deinen Speiseplan einbauen solltest, wie sich ein eventueller Mangel äußert und mehr, erfährst du hier.

 

Was ist Zink und wo kommt es vor?

Nach Eisen ist Zink das am zweithäufigsten vorkommende Spurenelement im menschlichen Körper. Der größte Anteil davon befindet sich mit rund 60 % in den Knochen, 30 % liegen in der Muskulatur. Dass sich weniger als 1 % des Zinks im Blut befindet, erklärt, warum Bluttests zur Zinkbestimmung nicht die besten Parameter sind. Solltest du einen solchen trotzdem machen lassen, ist es sinnvoller das Vollblut, statt das Serum untersuchen zu lassen. Grund dafür: Es liegt mehr Zink in den Erythrozyten, also den roten Blutkörperchen vor. Darum ist diese Messmethode aussagekräftiger.

 

 

WOFÜR BRAUCHT DER MENSCHLICHE KÖRPER ZINK?

 

Zink ist in mehr Enzymsystemen vertreten als alle anderen Spurenelemente zusammen. Somit kann man zusammenfassen, dass Zink an fast allen lebenswichtigen Vorgängen im Körper beteiligt ist. Beispiele sind das Zellwachstum, die Wundheilung und die Fortpflanzung. Daneben zählt Zink zu den Antioxidantien und schützt den Körper vor freien Radikalen.

 

 

 

Gut zu wissen:

Die Zinkspeicher des Körpers sind relativ gering. Man ist auf eine kontinuierliche Zufuhr angewiesen.

 

Wie viel Zink sollte man am Tag zu sich nehmen?

Die Zinkaufnahme ist stark von der Phytinsäure beeinflusst. Darum gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ihre empfohlene Zufuhr in Abhängigkeit von der Phytatzufuhr an.
Phytinsäure ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der vorwiegend in den Randschichten von Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide vorkommt. Sie bindet im Magen und Darm die mit der Nahrung aufgenommenen Mineralstoffe, insbesondere Zink, Eisen, Calcium und Magnesium. Diese liegen dann in unlöslicher Form vor und können nicht mehr so gut aufgenommen werden.

 


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